Hormonelle Gesundheit
Hormone.
Wenn die Balance das
Wohlbefinden verändert.
Botenstoffe des Körpers
Kleine Veränderungen.
Spürbare Auswirkungen.
Hormone sind biochemische Botenstoffe, die für die regelrechte Funktion aller Organe und Organsysteme enorm wichtig sind. Schon leichte Hormonstörungen können deutliche Auswirkungen auf das subjektive Befinden einer Frau haben.
Zur genauen Abklärung ist ein ausführlicher Hormonbefund mittels Blutabnahme unumgänglich. Auf dieser Grundlage kann die weitere Behandlung individuell abgestimmt werden.
Termin vereinbaren →Häufige Hormonstörungen
Beschwerden erkennen.
Ursachen abklären.
Öffnen Sie ein Thema, um mehr über mögliche Beschwerden, Ursachen und Behandlungsansätze zu erfahren.
01PCOS
Polycystisches Ovar-Syndrom
Das PCOS ist eine sehr häufig auftretende Hormonstörung der Frau. Seine Ursachen sind vielfältig und bis heute noch nicht endgültig geklärt. Patientinnen mit PCOS weisen häufig erhöhte Blutspiegel männlicher Hormone auf. Deshalb kann PCOS mit Akne und verstärkter Behaarung einhergehen.
Häufig kommt es außerdem zu verlängerten Zyklen oder zum Ausbleiben der Regelblutung. Auch Stoffwechselstörungen und Übergewicht können auftreten. PCOS ist eine häufige Ursache für Unfruchtbarkeit.
Die Therapie hängt vor allem davon ab, ob ein Kinderwunsch besteht. Frauen ohne Kinderwunsch können durch die Gabe der passenden Pille behandelt werden. Bei Kinderwunsch können verschiedene Medikamente eingesetzt werden.
Durch mehr körperliche Bewegung und die richtige Ernährung kann die Patientin das Krankheitsbild zusätzlich positiv beeinflussen.
02PMS
Prämenstruelles Syndrom
Der Begriff Prämenstruelles Syndrom fasst verschiedene monatliche Beschwerden in den Tagen vor dem Einsetzen der Regelblutung zusammen. Manchmal beginnen die Symptome bereits mit dem Eisprung und bleiben bis zum Einsetzen der Regelblutung bestehen.
Mögliche Beschwerden sind Wasseransammlungen im Gewebe, Brustschmerzen, Blähungen, Durchfälle, Kreislaufbeschwerden, Migräne und Heißhungerattacken. Auch Stimmungsschwankungen, Depressionen, Angstzustände und massive Gereiztheit können auftreten.
PMS kann mit pflanzlichen oder bioidenten Hormonen behandelt werden, wobei sehr gute Erfolge erzielt werden können.
03Prolaktin
Hyperprolaktinämie
Das Hormon Prolaktin wird in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet. Ist der Prolaktinspiegel im Blut erhöht, sollte deshalb eine Abklärung der Hirnanhangdrüse erfolgen.
Auch bestimmte Medikamente, Stress oder eine Störung der Schilddrüse können den Prolaktinspiegel erhöhen. Die Behandlung der Hyperprolaktinämie erfolgt meist durch Medikamente und Spurenelemente.
04Gewichtsveränderungen
Leptin & Zyklus
Bei hormonellen Störungen und Hormonbehandlungen im Zusammenhang mit Gewichtsveränderungen spielt das Fettverbrennungshormon Leptin eine große Rolle.
Sind die natürlichen Fettdepots stark reduziert - etwa bei Sportlerinnen oder Frauen mit Magersucht - können Zyklusstörungen auftreten und die Regelblutung ausbleiben. Das kann zu einer gefährlichen Abnahme der Knochendichte führen. In diesem Fall muss eine Hormonbehandlung durchgeführt werden.
Mehr zum Thema Osteoporose →05Stress
Stressbedingte Störungen
Unter Stress können die Eierstöcke durch die Ausschüttung von Endorphinen nicht mehr richtig arbeiten.
Das erklärt, warum bei Stress, persönlicher Belastung und Krankheiten häufig Zyklusstörungen auftreten.
Individuelle Hormonmedizin
„Nicht nur Werte betrachten, sondern die Frau als Ganzes.“
Ein ausführliches Gespräch und eine gezielte Diagnostik bilden die Grundlage für eine Behandlung, die zu Ihren Beschwerden und Ihrer Lebensphase passt.
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