Früherkennung & Abklärung
Auffälliger
PAP-Befund.
Ein auffälliger PAP-Befund bedeutet nicht automatisch Krebs. Er zeigt, dass Zellveränderungen sorgfältig kontrolliert und gegebenenfalls weiter abgeklärt werden sollten.
Der PAP-Abstrich dient der frühzeitigen Erkennung von Vor- und Frühstufen des Gebärmutterhalskrebses.
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Die nächsten Schritte
Kontrollieren.
Gezielt entscheiden.
Zunächst wird geprüft, ob eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV) vorliegt. Viele HPV-Stämme sind harmlos und können bei guter Immunabwehr von selbst wieder verschwinden. Bei einem positiven HPV-Test veranlasse ich automatisch einen zusätzlichen CIN TEC Plus Test. Er zeigt, ob HPV bereits Veränderungen in den Zellen verursacht hat. So kann frühzeitig erkannt werden, welche Patientinnen eine engmaschigere Kontrolle benötigen.
HPV untersuchen
Bei einem auffälligen Befund wird zuerst geklärt, ob eine HPV-Infektion vorliegt und welcher Virustyp nachweisbar ist.
Abstrich kontrollieren
Der PAP-Abstrich sollte nach zwei bis drei Monaten wiederholt werden.
Gewebe beurteilen
Bleibt der Befund auffällig, kann mit oder ohne örtliche Betäubung eine Probe vom Muttermund entnommen und im Labor untersucht werden.
Individuell behandeln
Je nach Ergebnis kann beobachtend zugewartet oder eine passende Behandlung eingeleitet werden.